Selbsthilfegruppe: Epilepsie und Gedächtnis

Menschen mit Epilepsie haben oft Probleme mit ihrem Gedächtnis. Gedächtnislücken können vergleichsweise klein sein, z.B. wenn man sich nicht mehr an bestimmte Namen oder Telefonnummern erinnern kann. Häufig gibt es aber auch schwerere Störungen, bei den Betroffenen sind ganze Abschnitte der eigenen Biographie aus dem Gedächtnis verschwunden.

In unserer Gruppe möchten wir…

Erfahrungen austauschen: Betroffene berichten offen über ihre ganz persönlichen Gedächtnisstörungen und die damit verbundenen Probleme und deren Auswirkungen im privaten und im beruflichen Alltag.

Wissen und Kontakte vermitteln: Wie entstehen diese Gedächtnisstörungen? Werden sie ausschließlich durch krankhafte Veränderungen im Gehirn verursacht? Oder durch unerwünschte Neben-und Wechselwirkungen von Medikamenten? Wer kann bei der Behandlung helfen: Neurologen? Psychotherapeuten?

Brücken bauen: Mit dem Wissen über die Entstehung und Funktionsweise des Gedächtnisses kann man sich wirkungsvolle Gedächtnisstrategien aufbauen. Durch einfache Werkzeuge, wie „Eselsbrücken“ oder Gesprächsnotizen können sich die Betroffenen individuelle „Gedächtnis-Stützen“ schaffen.

Motivieren: Die Gedächtnisleistung wird sehr stark durch den Sinn, den ein Thema für die betreffende  Person hat, beeinflusst. Je interessanter, emotional intensiver oder persönlich bedeutsamer ein Thema ist, desto besser ist auch die Gedächtnis-Leistung zu diesem Thema.

Sind Sie zwischen 18 und 45 Jahre alt und an Epilepsie erkrankt? Möchten Sie sich zusammen mit anderen Betroffenen näher mit dem Thema „Epilepsie und Gedächtnis“ beschäftigen? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.