Epilepsie-Ambulanzen sind regionale Spezialeinrichtungen, die der Diagnostik, Therapie und sozialmedizinischen Behandlung von Menschen mit Epilepsie in besonderen Problemlagen sowie der epileptologischen Fortbildung niedergelassener Ärzte und aller mit der Rehabilitation Epilepsiekranker befasster Personen dienen. Sie sind i.d.R. an neurologische, pädiatrische und psychiatrische Kliniken oder Fachabteilungen von Krankenhäusern angeschlossen.
Die Epilepsie-Ambulanzen ergänzen das durch die niedergelassenen Fachärzte bereitgestellte Behandlungsangebot, ersetzen es aber nicht. I.d.R. ist eine Überweisung durch einen niedergelassene Facharzt notwendig, um in einer Epilepsie-Ambulanz behandelt zu werden.
Die Mitbehandlung durch eine Epilepsieambulanz ist entsprechend der von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie - Deutsche Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie (dem ärztlichen Fachverband) dann angezeigt, wenn bei der Behandlung durch einen niedergelassenen Facharzt oder eine epileptologische Schwerpunktpraxis Anfallsfreiheit nicht bzw. nur unter erheblichen Nebenwirkungen der Medikation erreicht werden kann.
Die stationäre Behandlung von Menschen mit Epilepsie sollte in Kliniken mit Epilepsieschwerpunkt oder in Epilepsie-Zentren erfolgen. Kliniken mit Epilepsieschwerpunkt sind regionale Spezialeinrichtungen für die Versorgung von Menschen mit Epilepsie mit besonderen medizinischen und/oder psychosozialen Problemen.
Epilepsie-Zentren sind überregionale Einrichtungen für Menschen mit schwer behandelbaren Epilepsien. Sie dienen der stationären Diagnostik und Therapie, der Rehabilitation sowie der Forschung und Lehre. In ihnen werden Menschen mit Epilepsie behandelt, deren medikamentöse Therapie sich im Blick auf Lebensqualität und Leistungsfähigkeit als schwierig erweist, die in den ambulanten und vorstationären Behandlungen sich als therapieresistent erwiesen haben, die neuropsychologische Beeinträchtigungen aufweisen und deren Leben und beruflicher bzw. schulischer Weg durch die Epilepsie in besonderer Weise belastet ist.
Die im folgenden aufgeführten Kliniken und Ambulanzen sind aufsteigend nach Postleitzahlen sortiert. Sozialpädiatrische Zentren die sich auf die Versorgung von Kinder und Jugendliche mit Epilepsie und medizinischen und/oder psychosozialen Problemen spezialisiert haben, sind in dieser Liste nicht aufgeführt. Sie finden sich in dieser Adresszusammenstellung unter einem gesonderten Punkt.
Epilepsie-Ambulanzen für Kinder- und Jugendliche
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg
im Verbund der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Dr. med. Birgit Walther, Dr. med. Cornelia Potratz
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
Tel.: (030) 5472-3031 (Schw. Veronika/Schw. Gisela)
Fax: (030) 5472-3502
mail: b.walther(at)keh-berlin.de, c.potratz(at)keh-berlin.de
web: www.ezbb.de
DRK-Kliniken Westend
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Tel.: (030) 3035-4455
Fax: (030) 3035-4459
Epilepsie-Ambulanzen für Erwachsene
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg
im Verbund der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Prof. Dr. med. Heinz-Joachim Meencke
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
Tel.: (030) 5472-3503/3504 (Casemanagement)
Fax: (030) 5472-3502
mail: h.meencke(at)keh-berlin.de
web: www.ezbb.de
Park-Klinik Weißensee
Abteilung für Neurologie
Prof. Dr. med. Wilhelm Rimpau
Schönstraße 80
13086 Berlin
Tel.: (030) 9628-3700
Fax: (030) 9628-3705
mail: rimpau(at)park-klinik.com
web: www.park-klinik.com
Charité Campus Virchow Klinikum
Neurologische Klinik und Poliklinik
PD Dr. med. Bettina Schmitz
Augustenburger Platz 1
13335 Berlin
Tel.: (030) 4505-60183
Mail: bettina.schmitz(at)charite.de
Epilepsieklinik Tabor im Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg
im Verbund der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Dr. med. H.-B. Straub
Ladeburger Straße 15
16321 Bernau
Tel.: (03338) 752-400 (Frau Thunert)
Fax: (03338) 752-352
mail: chefarzt(at)epi-tabor.de
web: www.ezbb.de
Epilepsie-Kliniken und Epilepsie-Zentren
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg
im Verbund der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Prof. Dr. med. H.-J. Meencke
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
(Kinderstation, Station für Mehrfachbehinderte, Erwachsenenstation, prächirurgische Epilepsiediagnostik)
Tel.: (030) 5472-3501
Fax: (030) 5472-3502
mail: h.meencke(at)keh-berlin.de
web: www.ezbb.de
DRK-Kliniken Westend
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
(Kinderstation)
Tel.: (030) 3035-4455
Fax: (030) 3035-4459
Klinikum Ernst-von Bergmann
Klinik für Neurologie
Prof. Dr. med. Walter Christe
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
(Station für Erwachsene)
Tel.: (0331) 241-7102
Fax: (0331) 241-7100
mail: wchriste(at)klinikumevb.de
web: www.klinikumevb.de
Epilepsieklinik Tabor im Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg
im Verbund der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Dr. med. H.-B. Straub
Ladeburger Straße 15
16321 Bernau
(Erwachsenstation, Station für Mehrfachbehinderte, Station für Menschen mit Epilepsie und psychischen/psychiatrischen Problemen)
Tel.: (03338) 752-350
Fax: (03338) 752-352
mail: chefarzt(at)epi-tabor.de
web: www.ezbb.de
© Landesverband Epilepsie Berlin-Brandenburg gem. e.V.
Letzte Aktualisierung: 22.06.2010
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